Der Podcast über religiöse Aneigung bei Jugendlichen
Wie kann der Glaube an Kristalle einer Ministrantin dabei helfen, durch die »harte Schale der Kirche« wieder zum Glauben an einen liebenden Gott zu finden? Martina Reiner schlüsselt religiöse Diskrepanzerfahrungen von Jugendlichen und ihren Umgang damit auf.
Übernommener Glaube? Fehlanzeige!“ beleuchtet, wie Jugendliche sich Religion aneignen – jenseits von starren Vorstellungen und fertigen Antworten. In Gesprächen, Geschichten und wissenschaftlicher Einordnung geht es um Erlebnisse, Zweifel, Gemeinschaft und die persönliche Deutung des Glaubens. Jede Folge widmet sich einem anderen Aspekt des zurgundeliegenden Forschungsprojekts – und lädt dazu ein, Religion aus der Perspektive junger Menschen neu zu entdecken.
In dieser Auftaktfolge von Übernommener Glaube? Fehlanzeige! erfahrt ihr, was hinter dem Begriff „religiöse Aneignung“ steckt – und warum er mehr meint als Lernen oder Sozialisation.
Ein Einstieg in Forschung, Geschichten und Fragen rund um Glauben, Identität und gelebte Praxis.
Diese Folge zeigt, dass religiöse Zugehörigkeit selten eindeutig ist: Zwischen Liturgie und Alltag, zwischen Stille und Erstarrung, zwischen Vertrauen und Kritik verhandeln junge Menschen ihren Glauben immer wieder neu. Zweifel erscheint dabei nicht als Abbruch, sondern als Teil eines lebendigen Aneignungsprozesses
Was erzählen Jugendliche über ihren Glauben, wenn man sie nicht nur sprechen, sondern auch zeichnen lässt? In dieser Folge geht es um sogenannte Biografiekarten – Skizzen, in denen Jugendliche wichtige Stationen ihrer religiösen Erfahrungen festhalten.